Tag 11 – Oban Distillery


Gallanachmore Farm, Oban Caravan & Camping Park, Gallanach Rd, Oban, Argyll and Bute PA34 4QH, Vereinigtes Königreich

15 km

Oban Distillery

Tag in Oban. Es regnet die ganze Nacht, wir schlafen trotzdem gut. Ein Zeltplatzmitarbeiter sagt uns am Morgen, das schlechte Wetter zieht bis zum nächsten Tag durch und der Weg in die Highlands steht uns dann frei. Aufgrund des seit Tagen schlechter werdenden Wetters ist der Zeltplatz nur mäßig belegt und so ist sind Waschmaschine und Trockner nicht belegt. Also nutzen wir die Gelegenheit, um unsere gesamten Klamotten zu waschen. Wer weiß, wann wir wieder dazu kommen. Danach noch etwas Aufwärmen im Trockner. Heute knattern wir mit den Mopeds nach Oban. Dort angekommen, sehen wir uns die Stadt an, essen am Hafen Fish & Chips und besuchen die Oban Distillery. Wir machen eine informative und vor allem kurzweilige Führung mit, nehmen die Glückwünsche zur gewonnenen Fußballweltmeisterschaft entgegen und kosten dort vom Saft. In einem Laden an der Pier kaufen wir 2 ärmellose Webpelze, um sie unter die Mopedjacken zu ziehen. Vom Sommer merkt man hier nix. Für unser Zelt kaufen wir in einem Baumarkt eine Plane und Heringe. Als wir alles auf unseren Mopeds verstauen wollen, löst ein Starkregen den Nieselregen ab.  Triefnaß kommen wir am Zeltplatz an, ziehen die Plane als Vorzelt über unser Zelt und bauen den Brenner auf. Es ist ein sehr flaches Vorzelt geworden. Aber jetzt können wir auch bei Regen kochen und draußen sitzen, nicht gerade bequem, aber dennoch eine Verbesserung. Bei der nächsten Reise muß so ein Tarp mit. Allerdings dauert es noch etwas mit der Lagerfeuerstimmung. Wir müssen erst wieder trocknen und auftauen. Da der gekauft ‚gesunde‘ Spezialsprit auch heute nicht funktioniert, zapfen wir wieder die Mopeds an. Warum Bewährtes abschaffen, nur weil es vermeintlich ungesund ist. Das Rindfleisch von gestern braten wir gut durch, essen Bacon dazu, Cheddar und Weißbrot. Außerdem gibt es Cider aus dem Lidl. Wenn ich das richtig überlege, ist die gesamte Ernährung nicht gesund. Trotzdem: Sehr gut! Da unsere Mopeds jetzt Teil der Zeltkonstruktion geworden sind, macht es keine Mühe, den Strom von der Batterie zum Zelt zu führen und alle Geräte im Trocknen zu laden. Weil wir aufgrund des Wetters sonst nichts unternehmen können, nutzen wir die Zeit und sichern die bisherigen Daten der 2 Kameras, 2 Handys und der GoPro auf eine mobile Festplatte und schauen auch gleich ein paar Videos der letzten Tage an. Später spielen wir unser Tyrannen-Quartett und lachen viel. So geht der Tag zu Ende. Der aktuelle Plan sieht vor, morgen bei strahlendem Sonnenschein aufzuwachen und dann den Caledonian Canal bis Fort Augustus entlang zu fahren. Schaun wir mal.